Was macht eine Shoring-Zusammenarbeit effizient? Mit offenen Gesprächen Herausforderungen meistern.

Interview geführt von Ivana Mojžišová

Christian Eichenberger, Key Account Manager bei ERNI Schweiz, und Ramón Arqué, Service Unit Leader (SUL) bei ERNI Spanien, arbeiten seit einem halben Jahr gemeinsam an der Entwicklung eines Produkts für einen Schweizer Kunden. Erfahren Sie mehr darüber, was sie aneinander und an der Zusammenarbeit schätzen.

Christian, Ramón, ihr arbeitet jetzt schon seit einigen Monaten zusammen, um einem schweizerischen IT-Kunden ein Produkt zu liefern. Wie läuft das ab?

Christian: Als Key Account Manager übernehme ich die Koordination und bin Hauptansprechpartner für den Kunden. Seine Bedürfnisse, Bedenken und Herausforderungen nehme ich entgegen und trage sie dann entsprechend an das Service Delivery Center (SDC) heran. Ramón kümmert sich direkt um die Produktentwicklung in Barcelona.

Ramón: Richtig, als SUL koordiniere ich ein Team aus Entwicklern und Testern, die für das Projekt zuständig sind. Ausserdem fungiere ich als Schnittstelle zwischen dem SDC und der Market-Unit, also zwischen den Entwicklern und Christian. Es fällt auch in meinen Bereich, dem Team die richtigen Leute zuzuweisen, je nach Kundenbedarf. Unsere Zusammenarbeit findet innerhalb eines flexiblen Rahmens statt. Wir liefern in Drei-Wochen-Abständen, bestimmen zu entwickelnde Eigenschaften mit dem Kunden und entwickeln entsprechend den Requirements. Gemeinsam mit dem Kunden besprechen wir im Nachhinein, was gut lief und was nicht.

Was macht eure Zusammenarbeit in euren Augen effizient?

Ramón: Produktivität fusst auf Kommunikation. Wir kommunizieren häufig und manchmal würden wir dies auch gerne persönlich tun. In solchen Fällen chatten oder telefonieren wir, schreiben uns E-Mails oder halten Videogespräche ab. So lässt sich die Distanz überwinden.

Christian: Die Kommunikation mit dem Kunden erfolgt auf operativer Ebene per Skype- oder Videogespräch. Auf Managementebene halten wir vorzugsweise alle ein bis zwei Monate sogenannte Phone-Sync-Meetings ab.

Ramón: Wenn man gemeinsam mit dem Kunden im Voraus eine Agenda festlegt, beschleunigt und vereinfacht dies den Prozess. Wir versuchen auch, Änderungen bei Terminplänen, Entscheidungen und Ressourcen vorauszuahnen.

Welche Herausforderungen ergeben sich normalerweise während eines Projekts?

Ramón: Manchmal müssen wir Hinweise zu Leistung und Kommunikation beachten. Wir versuchen, dies durch Schulungen und Unterstützung umzusetzen. Es kann auch eine Herausforderung sein, Kandidaten mit einem projektabhängig passenden Profil auf dem Markt zu finden. Der Kunde muss mit den Entwicklern einverstanden sein, welche die Aufgaben übernehmen.

Das Projektergebnis hängt stark von der Qualität der Zusammenarbeit ab. Was schätzt ihr aneinander am meisten?

Christian: Für mich ist es die Kommunikationsweise. Wir sprechen sehr offen und direkt miteinander. Wir besprechen Herausforderungen und Lösungen offen und setzen diese vereinbarungsgemäss um.

Ramón: Ich als Servicestellenleiter und SCRUM-Master erfülle mehrere Rollen. Bei der Zusammenarbeit mit Christian kann ich mich komplett auf ihn verlassen. Das schätze ich an ihm am meisten: Er lässt seinen Worten Taten folgen.

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Wir haben vier Software Delivery Center in Barcelona (Spanien), Bratislava (Slowakei), Klausenburg (Rumänien) und Manila (Philippinen), die unseren Kunden Dienstleistungen hoher Qualität anbieten. Die langjährige Erfahrung im Betrieb dieser Shoring-Standorte ist der Grundpfeiler unserer hervorragenden Dienstleistungen. Mehr als 200 Ingenieure arbeiten an den Projekten für unsere Kernmärkte.